Beginne mit der Statuszeile
Der Statuscode beschreibt die Antwort auf genau diese Anfrage. 200 bedeutet, dass eine Darstellung geliefert wurde. 301 oder 308 nennen einen dauerhaften Redirect. 404 steht für nicht gefunden, 410 für bewusst entfernt und 5xx für einen Serverfehler.
Ein 200 sagt noch nicht, dass die Seite indexierbar ist. Dafür musst du Header und HTML lesen. Ebenso beweist ein 301 nur den beobachteten Weiterleitungsschritt, nicht die Qualität oder Erreichbarkeit des Ziels.
Header und HTML beantworten andere Fragen
Der Content-Type zeigt, welche Art Darstellung ausgeliefert wurde. X-Robots-Tag kann die Indexierung im Header steuern. Im HTML stehen häufig Meta-Robots und Canonical. Notiere Widersprüche, statt einen Wert still zum Gewinner zu erklären.
- Status und Location gehören zur HTTP-Antwort.
- Meta-Robots und Canonical stehen normalerweise im HTML-Head.
- Ein Cache kann eine ältere Antwort zeigen; halte URL und Zeitpunkt fest.
Was eine einzelne Antwort offenlässt
Du siehst nicht automatisch die Antwort für andere User-Agents, Länder, Cookies oder eingeloggte Sitzungen. JavaScript kann den sichtbaren Inhalt verändern. Und selbst eine technisch saubere Antwort beweist keine Indexierung in Google oder Auswahl in einer AI-Antwort.
Formuliere den Befund als Beobachtung: Diese URL lieferte zu diesem Zeitpunkt diese Antwort. Alles Weitere braucht zusätzliche Evidenz.
Direkt ausprobieren
Gib eine öffentliche URL ein oder füge kopierte Header und HTML lokal ein.
HTTP-Antwort prüfenPrimärquellen
Zuletzt geprüft am 28. August 2026.
- RFC 9110 — HTTP Semantics — Normative Bedeutung von Statuscodes und HTTP-Feldern.
- Google: Robots-Meta-Tag und X-Robots-Tag — Von Google unterstützte Indexierungsdirektiven.